118Meißel nicht, bis aus der väterlichen Burg ein Klostergeworden war.Eberhard hatte dem Abte Otto von Morimondgeschrieben, daß das Gebäude seiner Vollendung entge-gengehe und des Abtes und einer Anzahl Mönche harre.Otto fand von allen Mönchen aus Morimond keinen sowürdig, Abt des neuen Klosters zu werden, als Eber-hard, den Stifter desselben; doch lehnte dieser die Würdein bescheidener Demuth mit Bestimmtheit ab, da erglaubte, so hoher Ehren nicht werth zu sein und über-dem befürchtete, im Drange der vielen Geschäfte dem Ge-bete nicht genugsam obliegen zu können. Otto schicktenun den Abt Berno, einen gebornen Franzosen, nachDeutschland und mit ihm zwölf Brüder, welche dieZellen des neuen Klosters bewohnen und ihre Seel-sorge durch die bergischen Thäler verbreiten sollten.Es war am 23. August des Jahres 1133, alsEberhard im weißen Gewande des Cisterzienser=Ordensan der Spitze der 12 Mönche einzog. Erzbischof Brunoweihte das Kloster, dieselben Räume, in denen wir ihnals Jüngling der Wissenschaft obliegen sahen, untergroßen Feierlichkeiten ein und nannte es: Das Klosterder heiligen Maria zu Berge.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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118
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