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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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106Als er nun sah, daß er sich nicht länger verbergenkonnte, gestand er und bat, man möge ihn nicht ver-rathen, da sein Leben dem Herrn in Armuth und Ent-behrung gewidmet sei, und er nicht gedenke, je wiederin sein Vaterland zurückzukehren.Die Ritter boten alle Ueberredungskünste aufihn zur Rückkehr zu bewegen, aber er beharrte auf seinerWeigerung.Ich kehre nicht mit euch zurück, sprach er mitFestigkeit und Entschlossenheit,aber saget mir, was inden sieben Jahren meiner Abwesenheit mein Bruderund meine Neffen thaten, oder hat sie bereits der Todvon hinnen gerufenDie Ritter erzählten ihm nun ein Langes undBreites von den bergischen Landen, wie sein Neffe Adolphnach der Schlacht bei Morimond (1126) in dem Klosterzum Ritter geschlagen worden sei, wie Wallram in Folgeder Schlacht das Herzogthum Limburg erhalten, undVieles Andere.Ihr sprecht mir von allerlei Welthändeln, ant-wortete er ihnen,aber ihr sagt mir nichts von meinemBruder Adolph und meinen Neffen Bruno, dem Probstevon St. Gereon. Sind sie gestorben