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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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107O nein, sie leben! Graf Adolph ist immer nochdes Kaisers Freund und zieht mit ihm von Schlacht zuSchlacht; aber Bruno sitzt seit einem Jahre (1132)auf dem erzbischöflichen Throne zu Cöln, ist des Kaisers6innigster Freund und sein unentbehrlicher Rath.Als Eberhard diese gute Mähr hörte, fiel er aufsein Angesicht und dankte dem Herrn mit einem in-brünstigen Gebete.Kommt, sagte er dann, begleitet mich auf denMeierhof, daß ihr euch an Speise und Trank letzet,ehe ihr weiter in Frankreich hineinreitet.Gert aber erbat sich von dem Anführer die Gnade,zurückkehren zu dürfen, um die Nachricht von EberhardsAuffindung dem Grafen mitzutheilen. Kaum hatte erdiese Erlaubniß erhalten, so setzte er seinem Rosse dieSporen ein, und war bald im Dickkicht verschwunden.