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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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103hier datirt sich mein Knappendiplom, und ohne das Faßund meine schwere Mordkeule hätte ich es nie erhalten,und ihr sähet dann mit ritterlicher Verachtung auf michnieder, wie ich jetzt, mit Erlaubniß zu sagen, auf euchbartlose Junker.Die Knappen lachten über seine Schwänke. Eraber betheuerte seine Tapferkeit mit einer Menge vonspaßhaften Flüchen und fügte hinzu:Gerade von diesem Schlachtfelde verschwand unserguter Graf Eberhard, der geliebte Bruder unſeres Landes-herrn, der ihn seither fast sieben Jahre lang durch alledeutschen Gauen nachsuchen läßt, ohne je seine Spurgefunden zu haben. Doch, wir vergessen, daß wir unsnach dem Wege erkundigen sollen. Auf, zum Kloster,aus welchem ich vor 7 Jahren in der heißen Schlachtdas Faß Wein holte, das unsere bergischen Armeewieder neue Kraft gab und die Schlacht gewinnen half.Schon wollten sie gegen das Kloster vorreiten, alsGert in einiger Entfernung unter einem Baume einenSchweinehirten liegen sah.Der Sauhüter da, riefer aus, kann uns den Weg sparen. Der Abt vonMorimond möchte es ohnehin nicht sehr gnädig auf-nehmen, wenn er mein Antlitz sähe, auf dem er sicher-lich das geraubte Weinfaß verzeichnet fände.