Druckschrift 
Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
102
Einzelbild herunterladen
 

102trällerte und mit derben Späßen die Uebrigen zumLachen brachte.Gert, sagte der Anführer ärgerlich,statt dieVögel mit deiner häßlichen Stimme zu erschrecken, soll-test du lieber umspähen, ob du ein Haus entdecktest, umnach dem Wege zu fragen.Ich werde es mit Vergnügen thun, gab er zurAntwort,haltet nur hier auf dem Flecke still, daß icheuch bei der Rückkehr nicht verfehle.Zwei andere Knappen schlossen sich ihm an.Als sie aus dem Walde getreten waren, stieß Gerteinen freudigen Schrei aus und sprach:So wahr mirGott helfe, in kenne dieses Thal! Da liegt das KlosterMorimond, in welchem Graf Wallram unsern JunkerAdolph zum Ritter geschlagen hat. Und dort ist dasSchlachtfeld, wo wir die Lothringer niederschlugen. MitFreuden gedenke ich noch der Stunde, wo ich dem lan-gen Ritter, der meinem Herrn Eberhard mit der Streit-axt verwundete, das Haupt mit seiner eigenen Waffezerschmetterte. Hier auf diesem Flecke, ihr Bürschchen,habe ich eine ganze Reihe mit einem leeren Fasse er-schlagen. Ja, lacht nur, ihr Gelbschnäbel; aber es istsimple Wahrheit und kein leeres Gewäsch, wie ich essonst wohl zur Kurzweil liebe. Von diesem Schlachtfelde