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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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90Erst gegen den nächsten Morgen, nachdem Eberharddie ganze Nacht auf den Knieen gelegen und sein Vor-haben dem Herrn aufgeopfert hatte, kam der Bauer zu-rück und brachte die verlangten Gegenstände, doch soalt und abgetragen, daß er sich ordentlich schämte, sieseinem Gaste zu überreichen. Dieser aber schien sie ihresschlechten Zustandes wegen jeder bessern Kleidung vor-zuziehen, denn er griff mit großer Haſt darnach, legtesie an und zog den Hut recht tief ins Gesicht, damitNiemand die Narbe auf seiner Stirne bemerken könnte.Dann dankte er noch einmal seinen guten Pflegern undging hinweg.Die Büsche hatten ihn schon längst verdeckt, alsTherese mit Vater und Mutter noch immer vor demHüttchen standen und in die Richtung schauten, in derer verschwunden war.Er wanderte immer weiter, unbekümmert des Wegesund gedachte, in dem ersten Dorfe sich nach der Richtungzu erkundigen, die nach Rom hinführe.Geld und Geldeswerth hatte er nicht bei sich, erverließ sich auf Wurzeln und Kräuter und auf das Wasserin den Bächen und Quellen und, wenn die Noth aufsHöchste steigen sollte, auf die Barmherzigkeit guter Men-