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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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88sie um alle Kostbarkeiten der Welt euren Aufenthalt nichterfahren.Eberhard sagte lächelnd:Kein Feind verfolgt mich,ich gehe vielmehr freiwillig aus einer Welt voll Geräuschund Blutvergießen, um ein Leben der Buße und derEntſagung zu führenVon jetzt an rückte seine Genesung immer raschervorwärts und als er endlich das Bett verlassen konntekehrte auch seine alte Kraft und Mannhaftigkeit zurück.Eines Tages ging er hinaus in den Wald, umsein Vorhaben nochmals nach allen Seiten hin zu er-erwägen. Je länger er aber nachdachte, desto fester wurdeer in seinem Entschlusse und er war eben im Begriffe,wieder zur Hütte zurückzukehren, als ein Reitersmannauf ihn zusprengte, dessen Pferd die bergische Rose vordem Kopfe trug. Erschrocken blickte Eberhard den Reiteran, denn er kannte ihn recht wohl und fürchtete, vonihm verrathen zu werden, deshalb band er rasch einTuch um Kopf und Kinn, als ob er Zahnschmerzen habeund gab sich den Anschein, als suche er dürres Reisholzzusammen.Der Reitersmann fragte ihn im barschen Tone, obman im Walde nicht vom Grafen Eberhard von Bergegehört und seine Spur nicht gesehen habe.