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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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87gekommen; auch war er noch zu schwach, seinen Gedankenlänger nachzuhangen und verfiel wiederum in Schlaf.Als er erwachte, verlangte er Speise. Nie inihrem Leben hatte die Frau mit einer solchen Freudig-keit ihre arme Kost bereitet, und ein solches Vergnügenüber eines Menschen Appetit gehabt, als jetzt.Wo befinde ich mich?, fragte der Kranke.Ihr seid bei guten Bauersleuten, gab sie zurAntwort, die euch gern gepflegt haben und es mit Freu-den so lange fortsetzen werden, bis ihr wieder gesundſeid.Aber, gute Frau, fragte er weiter,wie bin ichdenn hierher gekommen? Ich kann mich nicht entsinnen,euch je gesehen zu haben.Das glaube ich wohl! entgegnete sie. MeineTherese fand euch am frühen Morgen draußen mit blu-tiger Stirn und dem Anscheine nach todt unter einemEichbaume liegen. Mein Mann trug euch herein undwir pflegten euch, das ist Alles, was wir sicher wissen.Doch habt ihr in euren Phantasieen mancherlei gespro-chen, was euren Stand vermuthen läßt. Seid aberdeßwegen außer Furcht, wenn euch eure Feinde auchnoch so hart auf den Fersen wären, von uns werden