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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
86
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86nicht sterben, sondern noch länger zu seinem Ruhmeleben und handeln.In einer stillen Nacht, da die gute Frau nebenseinem Lager kniete und ängstlich in sein Antlitz schaute,war es ihr, als kehre der Athem zurück und werdelänger und leichter. Mit freudiger Erwartung legte siedie Hand auf sein Herz, um sich zu überzeugen. Daschlug er die Augen auf und sah ihr ins Gesicht; dochbald schloß er sie wieder und verfiel in einen tiefenSchlaf.Er ist gerettet! flüsterte sie ihrem Manne undTherese zu, und alle drei fielen auf die Kniee niederund dankten Gott in einem heißen Gebete für die Rettungdie sie so lange erfleht hatten.Erst gegen Morgen erwachte er aus dem stärkendenSchlafe und ließ seine Augen langsam in dem Gemacheumherschweifen.Allmählig sammelte er seine Erinnerungen und erbesann sich auf die Schlacht, die Verwundung mit derStreitaxt, seine Flucht und die Einkehr in die Hütte,wo er die Bauernkleidung gegen seine Rüstung einge-tauscht; von da ab verließen ihn seine Erinnerungenund er konnte nicht entziffern, wie er in diese Hütte