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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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82nieder und war bald in einen bewußtlosen Zustand ver-sunken.Bilder der Schlacht gaukelten vor seinen Augen;von dem Ruhme seiner Landsleute erfüllt stieß er inschwachen Tönen das bergische Feldgeschrei aus. Dannwieder traten Reue= und Sühnegedanken an die Stelledieser Bilder und seine Lippen bewegten sich im Gebete.Er sah Rom mit seinen Kirchen, den heiligen Vatermit der Schaar der Cardinäle und breitete die Armeaus, den Saum ihrer Kleider zu erfassen und zu küssen.Die gänzliche Abmattung seines Körpers ließ ihnjegen Morgen in eine wohlthätige Ruhe versinken. DerThau sammelte sich auf seinem Haar und floß um diebrennende Stirne, daß sie gekühlt wurde, und die warmeSonne trocknete die Tropfen wieder auf.Ein leiser Regen rieselte dann auf die Wunde undkühlte sie abermals, als ob Gott ein besonderes Augen-merk auf diesen armen Bauern richte, der so verlassenund heimathlos im Walde unter einem Eichbaume lag.