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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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79die Kommenden; es waren Adolph und Wallram, diejetzt von ihrer Verfolgung zurückkehrten und beinahe denBusch streiften, in welchem er sich versteckt hielt. Deut-lich hörte er seinen Bruder sagen:Wo weilt Eberhard?Seit wir hinter den Flüchtigen her sind, habe ich ihnnicht mehr gesehen. Wallram antwortete:Ich sahihn zuletzt auf dem Schlachtfelde, wo er einem lothrin-gischen Ritter den Garaus machte.Das Hufgetrampel verhallte, Schweigen herrschteim Walde und Eberhard war wieder allein. So gutes sein erschöpfter Zustand gestattete, ging er weiter,bog aber, um nicht auf den Feind zu stoßen, im rechtenWinkel ab.Lange wanderte er durch das Gesträuch, ohne aufeine menschliche Wohnung zu stoßen; endlich schimmerteihm durch das Gezweige ein Licht entgegen; er beeiltesich, dem Strahle zu folgen und gelangte an eine arm-selige Lehmhütte, die ganz allein mitten im Walde lag.Eberhard trat an das kleine Fensterchen und schautehinein; ein Mann in Bauernkleidung stand vor demBette der kranken Frau und reichte ihr einen kühlendenTrank.Ach, hörte er den Mann sagen,könnte ichnur so viel Geld auftreiben, um dir einen Lebensbalsamzu kaufen! Aber woher das nehmen