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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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76wegen nicht viel Bedauerns gehabt, aber sein Herr?Und der Gedanke hatte ihn so angenehm gekitzelt,daß seine heimischen Berge hier im fremden Lande mitRuhm und Ehren genannt werden sollten. Eberhardwollte nicht dabei sein? Wie war ohne ihn eine Feiermöglich? Der Gedanke preßte ihm das Herz zusammen.Schüchtern fragte er deßhalb, der Möglichkeit Raumgebend, sich verhört zu haben:Nicht dabei seinNein! gab Eberhard mit Entschiedenheit zurAntwort,ich werde nicht dabei sein, denn der Kriegund seine Feste sind mir jetzt ein Greuel und es deuchtmir, man sollte mir des vergossenen Blutes wegen lieberfluchen, als daß man mich des Mordes wegen preistund mir Feste giebt.Gert verstand zwar nicht recht, was sein Herrmit diesen Worten sagen wollte; er begriff nicht, wieman sich Vorwürfe über das in der Schlacht vergosseneBlut machen könnte, aber er wurde sehr traurig, denner fühlte, daß eine Trennung von seinem Herrn statt-finden würde, den er so sehr liebte und welchen er frei-willig um alle Schätze der Erde nicht verlassen hätte.Mit gesenktem Haupte und niedergeschlagenen Augenstand er vor ihm und schaute ihn fragend an: