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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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52Hin und her wüthete der Kampf, bald auf Bra-bants, bald auf Lothringens Seite sich neigend, bis dieArme ermüdeten und mit stillschweigender Uebereinkunftein Waffenstillstand geschlossen wurde.Man benutzte auf beiden Seiten die Zeit, dieTodten und Verwundeten hinter die Schlachtordnung zubringen und in kurzer Rast neue Stärke zur Fortsetzungdes Kampfes zu sammeln.Gert warf seine Keule bei Seite und eilte hinweg;bald kehrte er zurück, ein Faß auf den Schultern undeinen goldenen Becher in der Hand.Männer von rief er von Weitem,dieses Labsal habe ichBergebei den Vätern zu Morimond geholt. Ein frischer TrunkWein wird uns den Sieg verschaffen.Ehrerbietig trat er dann zu Eberhard, schlug denKrahnen ein, und überreichte seinem Herrn den gefülltenBecher. Eberhard schlürfte ihn bis auf den letztenTropfen hinab und gab ihn dem Knechte zu neuer Fül-lung. Alle tranken sich in langen Zügen neue Kraftund verdoppelten Muth; aber kaum waren sie damitfertig, so stürmten die Lothringer von Neuem an, mitwüthenden Stößen Tod und Verderben bringend.Gert suchte nach seiner Mordkeule; sie war nichtda, und doch mußte er sich seiner Haut wehren, denn