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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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51rike!" sprengten die Ritter vorwärts, von dem ergrimmtenFußvolke gefolgt.Sie bildeten eine Gasse und ließen die ermüdetenMärker durch, um mit ungeschwächter Kraft den Straußauszufechten. Die Armbrustschützen stellten sich gegendes Feindes Flanken und schleuderten ihre schwerenEisenbolzen, daß sie hageldicht auf die Panzer rasseltenund Helme und Harnische durchbohrten. Haufenweisestürzten die Lothringer von ihren Gäulen und bliebenbewegungslos unter den Pferden liegen, weil sie zu sehrin ihre Harnische eingeklemmt waren, um sich in demschrecklichen Gewühle erheben zu können. Die bergischenPfeile durchschwirrten mit einem todtbringenden Pfeifendie Luft und suchten ihren Weg durch die Fugen derKürasse und die Bügel der Helme.Gert mit seiner gewaltigen Mordkeule war überallum seinen Herrn, den tapfern Eberhard, und wo seineKeule niederfiel, da borst das Eisen auseinander, daströmte das Blut zwischen den Fugen hindurch, da sankendie Streiter von ihren Rossen.Berge rohmerikewar sein ewiges Feldgeschrei, und dabei wirbelte er dieKeule nach rechts und links, daß die Pferde scheu wur-den und die Reiter vor Entsetzen auf die Seite bogen.4