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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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42Als diese Worte geendet waren, stießen die Knap-pen und Knechte einen Freudenschrei aus: Krieg! Krieg!Gott segne unsern Grafen und verleihe ihm den Sieg!Krieg! Krieg!Eberhard bestimmte den Boten die Burgen, wo sieseinen Befehl verkündigen sollten; dann kamen die Rosseaus den Ställen, die Reiter schwangen sich hinauf undsprengten in freudiger Hast den Schloßberg hinunter.Die Hufe klapperten auf dem selsigen Grunde, undbald sah man im Thale und an den Abhängen dieReiter mit entblößten Schwerdtern dahinfliegen wie dieWindsbraut.Blitzschnell hatte sich überall die Kunde verbreitet,daß Eberhard rüste, und deßhalb herrschte nicht geringeFreude unter den bergiſchen Rittern und Raufhelden.In allen Schlössern und Burgen wurden die Waffenhallenaufgeschlossen, Schwerdter geprüft, Harnische probirt undSchilde zurecht gestellt.Die Waffen= und Küraß=Schmiede arbeiteten Tagund Nacht und wo eines Schmiedes Werkstätte war, dahörte das Gehämmer nicht auf. Schuppen und Kettenwurden ausgebessert, hier eine Schiene in den Harnisch,dort ein Bügel in den Helm eingefügt.