32an ihn, und nun erheischt es das Interesse, diese Bandefester zu schnüren, um unser Haus größer und mächtigerunter seinem Scepter zu erheben.“Eberhard nickte mit dem Kopfe und fragte: „Wannsoll die Krönung sein?„Schon rüsten sich die Fürsten zum Abzuge, dennam 13. September soll ihm zu Aachen die Krone auf'sHaupt gesetzt werden. Erzbischof Friedrich von Cölnwird ihn salben und krönen. Unser Haus aber mußdort stattlich vertreten sein, darum wollen wir mit allerPracht rüsten und eine große Zahl unserer Mannen zudem Krönungszuge aufbieten. Auch der Probst von St.Gereon, mein geliebter Sohn, soll sich dort mit der Geist-lichkeit einfinden, damit der Kaiser, der ihn schon vonfrüher kennt und liebt, sein Auge auf ihn werfe.“Eberhard nickte ihm Zustimmung und bald flogendie Boten durch das Land, die Vafallen zum Krönungs-zuge aufzubieten. In allen Gehöften, auf den Burgenund in den Klöstern wurde es lebendig und schon nachwenigen Tagen wimmelte das Dhünthal von Ritternund Knappen, von Freien und Hörigen, alle wohlge-schmückt und schwer bewaffnet zu der bevorstehenden Fahrt.Das Thal erdröhnte von dem Gerassel der Harnischeund Schilde, von dem Auf= und Zuschieben der Helmvisire,
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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32
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