33dem Schnauben und Stampfen der Rosse; die Lanzenüberragten die Häupter der Ritter und die Streitäxtehingen am Sattelknopfe bereit.Da öffnete sich das Burgthor und drei Reiter mitstattlichem Gefolge kamen den Berg herab und tratenan die Spitze des Zuges. Ein Gemurmel des Beifallserhob sich in den Reihen der Vasallen, als sie dengeliebten Grafen Eberhard in der Eisentracht der Rittersahen, und mit Stolz schauten sie auf Adolf den keckenJüngling, der einst ihr Gebieter werden sollte.Die Grafen gaben Verhaltungsbefehle, dann setztesich der Zug mit dem stattlichen Reiter Gert an derSpitze in Bewegung, und die Büsche erklangen von denfröhlichen Gesängen der Knappen und den Scherzen desnachfolgenden Trosses.Bevor sie die Stadt Aachen erreichten, gewahrtensie einen unabsehbaren Zug von festlich geschmücktenRittern und Edeldamen, welche die nämliche Straßezogen. Adolph und Eberhard ſpornten ihre Hengſteund ritten im gestreckten Galopp voraus, denn sie wußten,daß es der neue Kaiser war, und sie wollten ihn begrüßen,ehe er in seiner königlichen Würde glänzte.Lothar sah sie kommen und gab seinen Begleiternden Befehl zum Anhalten. Eberhard, Adolph und sein
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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