31der Sonne, Schild und Panzer des andern waren wieSilber anzuschauen, woraus auf einen Ritter und seinenKnappen zu schließen war. Jetzt konnte er ihre Wappenunterscheiden und an der bergischen Rose erkennen, daßes sein Bruder und dessen ältester Sohn Adolf war.Freudig eilte er an das Thor, die Geharniſchten zuempfangen, und befahl beim Hinabsteigen dem Keller-meister, einen Imbiß aufzutragen.In der Halle entledigten ſich der Graf und ſeinSohn der Helme und Harnische und legten die Schwerdterund Eisenhandschuhe auf den Tisch, um dem funkelndenWeine und den würzigen Speisen zuzusprechen. Nachdemdem Leibe Rechnung getragen war, erhob sich Graf Adolfin seiner ganzen Länge und stellte sich vor Eberhard“ ſprach er, „wo die Für-hin: „Ich komme von Mainzsten und das Volk auf St. Bartholomäi=Tag auf freiemFelde zwiſchen Mainz, Hochheim und Erbenhain Lotharvon Sachsen zum deutschen Kaiser gewählt haben. Duweißt, daß er seine mächtigen Waffen bis an die Gren-estphalenzen unseres Landes getragen, daß er in ganzsiegreich war und daß er aus den Fluthen des Rheinesseine Rosse getränkt hat. Gewaltig ist sein Arm, ver-nichtend für den Feind, schützend und schirmend für denFreund. Bande der Freundschaft binden uns schon jetzt
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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