27Ehemals hatte eine stolze Steinbrücke, die aufhohen Bogen und gewaltigen Pfeilern ruhte, die beidenStädte verbunden. Constantin der Große hatte sie dreiJahrhunderte nach Christus erbaut, um desto leichter indas Land der Barbaren einfallen zu können, aber schonvor zweihundert Jahren hatte sie der mächtige ErzbischofBruno von Cöln abbrechen lassen, um den verheerendenZügen der Ungarn hier Halt zu gebieten.Eberhard zeigte seinem Neffen die Stellen, wodiesseits und jenseits die Brücke auf dem Lande geruhtund dann über der Insel, die mitten im Rheine lag,weiter bis an das Thor der Stadt gegangen sei. Erschaute ihn zärtlich an und sprach mit leuchtenden Augen:„Jener Bruno war ein Sachse; möchtest auch du, derdu denselben Namen trägst, dereinst in dieser Stadtden Bischofsstab tragen, und den bergischen Grafen undihren Landen zum Ruhme gereichen, wie jener seinenBruno schwieg und sah zursächsischen Brüdern.“Erde, denn er hielt sich so hoher Ehren nicht fähig undwürdig.Zu jener Zeit aber saß auf dem ErzbischöflichenThrone Friedrich I. der mit dem Grafen von Berg guteNachbarschaft hielt und seine Trabanten an das kölnische
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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