28Ufer gesandt hatte, Eberhard und seinen Neffen abzu-holen und in den bischöflichen Palast zu geleiten.Die Bürger von Mülheim und Deutz verbliebenam Ufer, indeß der Graf mit seinem Gefolge über denStrom setzte. Die Trabanten nahmen ihn unter denhöchsten Ehrenbezeugungen in Empfang und geleitetenihn durch die volkbelebten Straßen dem Palaste zu,wo Erzbischof Friedrich sie unter dem Portale empfingund ihnen den Segen spendete, den sie auf den Stein-stufen knieend, mit dem versammelten Volke empfingenund dann in die prachtvollen Gemächer hinaufstiegen.Da oben aber schloß der Erzbischof den jungen Edelnin seine Arme und sprach: „Mein Sohn, du wirst deinerAhnen werth werden. Eine Säule der Kirche wirst dudereinst glänzen und dein Name wird fernhin genanntwerden.Sie mußten des Erzbischofes Tischgenossen sein underst am Abende geleitete er sie hinüber zum Probste vonSt. Gereon. Noch einmal umarmte Eberhard seinenNeffen, dann schlossen sich die Klosterpforten hinter ihmund Eberhard kehrte mit seinen Mannen zurück in dasfeste Schloß Berge.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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28
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