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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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25gern, alle wohlbewaffnet; denn in jener Zeit konnte mannicht von einer Burg zur andern reiten ohne einen Ueber-fall oder einen Strauß gewärtigen zu müssen.In diesem Augenblicke trat ein junger, kräftigerBursche in den Burghof, der den Grafen zu sprechenwünschte.Eberhard winkte ihm zu seinem Rosse. Gert denner war es aus dessen Zügen noch die Trauer blickte,trat heran und sprach:Edler Graf, meine ElternKlaas und Barbara sind der Pestilenz erlegen; gesternhabe ich sie begraben, und nun stehe ich mutterseelenallein in der Welt und komme, bei Ihnen Dienste zunehmen, sei es mit der Rottaxt oder mit dem SchwerdteVerstehst du dich auf das Reiten? fragte der Graf.Gert nickte bejahend und Engelbert befahl, daßnoch ein Pferd vorgeführt werde, auf welches Gert sichmit einem kräftigen Satze hinaufschwang, so daß die Ritternicht umhin konnten, ihm ihren Beifall zu erkennen zugeben.Schließe dich einstweilen an, sprach der Graf,das Weitere wird sich später finden.Jetzt ſetzte ſich, der Zug in Bewegung, das Fall-gatter wurde niedergelassen und die Reiter setzten imZickzack den steilen Berg hinab. Bald aber hatten sie