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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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15steckte Gert bis an den Gürtel fest, und durfte nicht darandenken, weiter vorzudringen, wenn er nicht seinem sichernTode entgegengehen wollte.Mit unsäglicher Mühe arbeitete er sich wieder emporund auf den Berg zurück. Nach langer und angestrengterArbeit sah er ein halb im Schnee begrabenes Gehöfte vorsich, worin Todtenstille herrschte. Er trat hinein undfand die Bewohner um ein mächtiges Feuer, in welchesdie Knechte beständig Splitter hineinwarfen, damit dieUmsitzenden nicht erfrören.Verwundert sahen ihn Alle an und der Hausherrsprach:Gert, wie kannst du dich in der schrecklichen Kältehinauswagen?Gert aber erzählte das Elend der Eltern und ver-goß dabei zum erstenmale in seinem Leben Thränen.Der Bauer kannte den braven Klaas und seine Bar-bara und war gleich bereit, aus seinem noch ziemlichreichen Vorrathe mitzutheilen, so lange es vorhielt, oderbis die Wege wieder offen wären und Gert seiner Arbeitnachgehen könnte. Mit Brod und Früchten bepackt kehrteGert heim, und ein Knecht, den seine Elternliebe rührte,schritt mit einer Tracht Splitter an seiner Seite.