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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
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16Mühselig arbeiteten sie sich durch Schneehügel undWindwehen und gelangten nach langer Fahrt an derHütte an, wo Hülfe Noth that.Um den Verlauf der Geschichte nicht aufzuhalten,wollen wir den Jammer und die Noth der armen Familienicht im Einzelnen schildern, nur möge man wissen, daßmit Gerts und des braven Bauern Hülfe das Leben denWinter hindurch kümmerlich fortgeschleppt wurde.Der Frühling des Jahres 1125 erschien endlich undverwandelte die ungeheuren Eis= und Schneeberge in Wasser;alle Flüsse traten aus und überschwemmten das Land, daßes wie ein endloser See erschien, aus welchem die Hügeldes bergischen Landes wie unzählige Inseln hervorragten.Als das Wasser endlich zurücktrat, blieb die Witte-rung noch immer kalt und ungestüm, und der Bodenhauchte pestilenzialische Dünste aus, so daß überall Krank-heiten herrschten. Der Mangel an Nahrung oder natur-widrige Speisen, wie Brennesseln, Brod aus Eicheln,Baumrinden und Sägemehl, verstärkten die Krankheitbis zu einer unglaublichen Höhe. Sie nahm einen pest-artigen Character an, und es war kein Dorf und keineStadt, wo nicht beständig die Todtenbahren zwischen denKirchhöfen verkehrten. Die Chronisten jener Zeit sagen,der dritte Theil der Menschheit sei ausgestorben und an