12todt am Boden lag; doch hatte er nicht Zeit, darüber zutrauern, sondern raffte schnell alles Stroh zusammenund eilte damit zurück, um es in das Feuer zu werfen.Dieses flackerte hoch auf und beleuchtete der MutterGesicht, gab ihr aber das Leben nicht wieder. Da griffGert in der Verzweiflung zur Axt und zertrümmerte denSchemel, auf dem er eben gesessen.Dadurch wurde die Flamme und die Hitze nachhal-tiger, aber Barbara blieb noch immer unbeweglich, undals Gert sie rüttelte, sank sie vom Holzklotze auf denHerd nieder.Auch dieser Holzklotz wurde unter Gert's Axt zukleinen Stücken und das Feuer loderte lustig und hochempor.Klaas kam nach und nach wieder zu Kräften; erhob seine Frau auf und näherte sie der Flamme, indeßGert alles zertrümmerte, was sich von Holz vorfand, dieStubenthüre nicht ausgenommen.Endlich schlug Barbara auch die Augen auf underwachte wie aus einem Traume.Gert war außer sich vor Freude. Er lief in denStall, holte das todte Thier herbei, zog ihm die Hautab und weidete es mit Hülfe der Axt und eines Mes-sers aus.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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12
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