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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
Entstehung
Seite
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ich mein Schwert nicht für ihn ziehen sollte, denn wie-derum wurde das Heer entlassen, und ich schlich mich indunkeln Nächten auf einem gebrechlichen Kahn an dieInsel und stimmte, hinter Weidengebüschen verborgen, indas einsame Gebet des Pilgers ein.Hier hielt der Erzähler abermals inne und seulang und tief in der Erinnerung an jene trostlose Ver-gangenheit.Die Mutter sah ihn an und sprach:Aber, wiekannst du Mitleiden haben mit einem Manne, der mitdem Fluche der Kirche beladen war?Etwas unwillig gab er zur Antwort:Habe ichnicht sein Brod gegessen, und war er mir nicht ein guterHerr und Kaiser? Auch war er bei all seinen Schwächenund Untugenden besser, als Heinrich V., um deswillender Herr jetzt sein Strafgericht über ihn und uns hereinbrechen läßt.Der junge Heinrich, fuhr er fort,war jetzt König,aber diejenigen, welche ihm zum Thron verholfen,hatten Ursache genug, es zu bereuen, denn seine Regie-rung zeichnete sich noch in einem höhern Grade durchGewaltthätigkeiten aus, als die seines Vaters. Und schonseit einigen Jahren wird der Finger Gottes sichtbar, derhart auf der Erde liegt.