wegen sucht Gott das Land mit Strafen heim, und die-selben werden nicht aufhören, bis Heinrich dem Thronet.4entsagt oder zu seinen Vätern versammelt istDer Alte sprach diese Worte in einem begeisterten,mit Ingrimm vermischten Tone und seine Augen leuchte-ten prophetisch.Gert und seine Mutter sahen ihn überrascht anund brachten zu gleicher Zeit die Frage vor: „Was hatdiese Plage mit unserm Kaiser zu thun?“„Lauschet auf meine Worte,“ entgegnete der Vater,„so sollet ihr die Schande dieses Königes erfahren:Heinrich's Vater, dieses Namens der Vierte, war schonals Kind nicht ohne Fehler, und seine Erzieher hattenalles Mögliche gethan, dieselben zu nähren und zur üppi-gen Blüthe zu bringen. Als er zur Regierung kam,überwarf er sich wegen seines Trotzes und seiner unver-nünftigen Halsstarrigkeit bald sowohl mit einem Theileseiner Unterthanen, als auch mit dem Papste und derganzen Geistlichkeit; gleichsam mit Gewalt rief er dieZuchtruthe des Herrn über sich, und diese kam in schreck-licher Gestalt.Der eigene Sohn, unser jetziger König, empörte sichwider ihn, und sammelte ein Heer, den alten Vater desThrones mit Gewalt zu berauben.
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Adolph und Eberhard, die ersten Grafen von Berge : historische Erzählung aus dem zwölften Jahrhundert
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