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Nachträge.
Die Kahlheit ist also häufiger beim Weibe als beim Manne,was nicbt bloss die Folge der eigenthümlicben Formen derFrisur ist, die mehr oder weniger das Haar verderben, sondernnoch mehr den physiologischen Zuständen der Schwan ger-scbaft, des Wochenbettes u. a. m. zuzuschreiben ist, welchedas Ausfallen des Haares befördern.
Bei der Verbrecherin kommt wie auch bei der Kretinedas Ausgehen des Haares seltener vor, als bei dem normalenWeibe.
Die Runzeln wurden bei 158 normalen Frauen und70 Verbrecherinnen untersucht. Berücksichtigt man bloss dietieferen Falten, so gelangt man zu Daten, wie sie uns Ta-belle 26 vor Augen führt.
Tabelle 26.
14 bis 24 J. 25 bis 49 J. 50 J. u. älter
0 /0
>0 /0
0 /0
°/o
Querfalten der StirnLängsfalten „ .,Augenwinkelfalten ..Unteraugenlidfalten .Nasenlippenfalten . . .
Wangenfalten......
Kinnfalten.........
Lippenfalten........
0,21,85,01,825,9
25,0
12,5
25,0
25,0
41,7
6,9
20,0
15,0
69,5
5,5
36,1
6,9
53,67,333,014,663,312,231,712,2
90,640,678,046,696,728,153,128,1
88,871,088,844,40100,022,244,044,0
Daraus erhellt, dass die Runzel bei der Verbrechern!nicht um vieles anders, als bei der gewöhnlichen Frau auf-tritt. Gewisse Falten indes, wie die Längsfalten der Stirn,die Wangen-, die Lippen- und die Augenwinkelfalten kommenbei der Verbrecherin, nach dem Eintritt der Reife, häufigervor. Denken wir an die Essig alte und an die sprichwört-lichen Runzeln der Hexen.