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2 (1890)
Entstehung
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300
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300 Dritter Theil. Der Gelegenheitsverbrecher.

24 unter ihnen liessen jede Art von charakteristischen Zuständen

vermissen.

9 hatten Degenerationszeichen (1 hatte 5, 2 hatten 3, 5 hatten 2,

1 hatte 1 solches).

8 voluminöse Unterkiefer.

6 Stirnhöhlen.

4 Henkelohren

2 Mikrokephalie.

2 krumme Nasen.1 Prognathismus.1 Kopfverletzung.4 Epilepsie.

3 Alkoholismus. .

Bei 18 erbliche Belastung, 3 hohes Alter der Erzeuger,4 Trunksüchtige, 1 der Bruder ein Selbstmörder, 1 die Schwesterepileptisch, 2 die Tanten irr, 4 die Brüder Verbrecher, 2 dieKinder irr, bei 10 war Erblichkeit nicht nachweisbar.

Bei 20 war Mancinismus (Linksseitigkeit), bei 9 Ab-stumpfung.

Alles das ist zwar .bezeichnend für den geborenen Ver-brecher, aber die Merkmale sind nur in geringerer Ausdehnungund Stärke vorhanden.

Identische Ergebnisse haben Makros in grösserem Maass-stabe ausgeführte Untersuchungen geliefert, die auf Taf. VIII.zusammengestellt sind.

Darunter machen sich einige Gruppen vorzugsweise da-durch bemerklich, dass sie eine geringe Zahl atavistischerabnormer Kennzeichen aufweisen. Es sind das aber dieGruppen für einfachen Diebstahl, Taschendiebstahl, Körper-verletzung, Betrug mit 117, 150, 159, 152% an Kennzeichen,während bei den ehrlichen Leuten dergleichen in 129 % vor-kommen. Umgekehrt steigen die Zahlen bei Mord auf 223und bei Einbruchdiebstahl auf 202%, also auf fast dasDoppelte.

Betreffs der nicht zum Typus gehörigen Anomalien, wieKropf, Nathverschmelzung, Hydrokepkalus, Verzerrung desMundes, schiefe Nase, stehen die Raufbolde (mit 103 %) denNormalen (mit 120 %) nach, während die einfachen Diebe