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2 (1890)
Entstehung
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Zweiter Theil. Der irre Verbrecher.

erst später erworben hat; damals waren aber freilieb nur dieersten Anfänge der Verrücktheit und der Gewaltthaten bei ihmwahrzunehmen.

Bezüglich der Ansichten der Schriftsteller über diesen Gegen-stand sei erwähnt, dass Knecht in 80% Degenerationszeichenbei den irren Verbrechern, in 48% bei den gewöhnlichen Ver-brechern, in 73% bei den Epileptischen findet.

Busdraghi fand die Degenerationszeichen in 12% ver-treten bei Brandstiftern, in 20% bei Dieben, in 52% beiMördern, in 13% bei Stupratoren.

Tamburini fand unter 36 irren Verbrechern in Reggio-

Emilia

5 mit dem Typus des Kretins

5 ,, fliehender Stirn

6 Prognathismus6 Henkelohren

8 Gesichtsasymmetrie3 abnormer Zahnstellung'.(Vgl. Actes du Gongres q'Anthrop. 1885.)

2. Körperlänge und Gewicht. Bei 100 verurtheiltenIrren (Schwachsinnigen, Melancholischen, Wahnsinnigen etc.Epileptische und an Moral Insanity Leidende ungerechnet)fand ich:

Körperlänge von

1,40-1,50 m in 9,26%.

1,501,60 14,81

1,601,65 35,10

»

1,651,70 29,62

1,701,75 5,55

H

1,751,80 3,70 ,;

>;

1,80 1,85

Körpergewicht .

. . von 4050 kg in 19,60 °/o

,

50-60 27,45

., 60-70 35,29

70-80 13,72

80 3,92

Körperlänge und Gewicht waren hoch bei Mördern undRaufbolden, am niedrigsten bei Brandstiftern, wie das auchbei den nichtirren Verbrechern der Fall ist.