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1 (1894)
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274
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274 Dritter Theil. Biologie und Psychologie des Verbrechers.

ist; letztere zeigen indes nicht den auffallenden Unterschied derEmpfindlichkeit zwischen den beiden Seiten, welche bei denBetrügern besonders recht in höherem Grade vorhanden ist.

3. Algometrie. Wichtiger ist die nach meinerMethode (vergl. Lombroso: Algometria elettrica. 1876) angestellteUntersuchung der Schmerzempfindung, wobei der graduirteSchlittenapparat von Du Bois in Anwendung kommt.

An 21 Normalen begann die Schmerzempfindung imMittel bei 49,1 mm, bei den Verbrechern bei 34,1. UnterJenen schwankte sie meistens zwischen 3249, nur an 1erschien sie bei 17, bei 2 stieg sie auf 62 und bei 2 Anderenauf 6758, nie dagegen fiel sie auf 0.

Unter den Verbrechern fiel sie bei 4 auf 0, d. h. es warvöllige Schmerzlosigkeit vorhanden am Handrücken. Dasselbeist an der Stirn und Zunge der Fall.

Die Alkoholisten zeigten sich in dieser Beziehung nichtverschieden von den Normalen.

Die Schmerzempfindung ist bei den Dieben, bei denendie allgemeine Empfindlichkeit doch gleich ist, auf der linkenSeite grösser als auf der rechten; bei den Betrügern ebenso,gleich wie die allgemeine Sensibilität.

4. Tastgefübl. Ich und Dr. Ramlot [Bullet, de la societecIAnthropol. de JBruxelles. III. 1885) haben 103 Verbrecher und27 Normale in Bezug auf das Tastgefühl untersucht unddabei folgendes gefunden: Abstumpfung auf der Volarflächedes Zeigefingers in 44% bei Verbrechern, in 29% bei Normalen,Stumpfheit der Zunge in 62% bei Ersteren. Das Speciellereist aus nachstehender Tabelle ersichtlich.

Tastgefühl

Rechte Hand

Linke Hand

Zunge

Unter 0,8

mm

5

Von 0,8 bis 1,4

,,

6

6

8

3,5 1,9

,,

25

26

3

2,0 2,9

>!

27

27

14

3,0 3,5

>>

12

21

3

4,0 4,9

)>

15

9

1

. 5,0 » 7,0

JJ

14

8

1

8,0 9,0

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1

3

100

100

35