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1 (1894)
Entstehung
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173
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Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. 173

in 43% (Lombr.); das Schädelgewicht bei gesunden Männern= 654 g, bei gesunden Weibern = 636 g ist bei irren Männern= 693, bei irren "Weibern = 574 (Peli). Morse l.li undich fanden 600 g bei Gesunden, 701,3 bei Irren und 746 gbei Verbrechern. Nach deutlicher zeigt sich die Analogie inden einzelnen Reihen. 1 (8. Tabelle 22.)

Plagiokephalie und Asymmetrie kommt nach WlTLlGKnormalerweise in 3,7 % vor, bei Irren in 7 %, bei Epilep-tischen, nach Amadei, sogar noch öfter, bei den Verbrechernim allgemeinen in 23 %.

Noch höher würde sich das Verhältniss stellen, wennman Bordiers und Corres Zahlen, die nur an Schädeln vonMördern gewonnen sind, 37 und 33 % annimmt, währendich und Lenhossek nur 12 und 14 % haben. Bei Frauendürfte man 15% annehmen können. Faella, Mörder,Moreau, Stuprator, Lorrain, Khermant, Mörder undSelbstmörder, hatten unsymmetrische Schädel, doch kommt es,wie Amadei richtig bemerkt, in diesen Fällen mehr auf dieAusdehnung der Plagiokephalie, als auf das häufige Vorkommenan. Amadei maass die beiden schrägen Durchmesser, derengrösseren er als Einheit (100) nahm, und fand folgende Ver-hältnisse :

99,3 bei dem trochokephalen Mörder Kossi.

96,3 Todtschläger Borris.

98,7 der Verwandtenmörderin N. N.

97,6 dem Räuber Carpinteri.

Einen geringeren Grad von Mikrokephalie fand ich bei8 von 100 Verbrechern, 8,6 bis 14,3 bei Irren.

Die Zwischenkiefernaht wurde bei Normalen und Irrenzu 60 % gefunden, bei 2 jedoch nur war sie vollständigausgebildet.

Die Wormschen Knochen kommen nach SommersBerechnung bei Gesunden in 28 %, bei Irren in 68 % vor.Peli nimmt 40,9 %, Ranke bei Gesunden in Bayern 20,9 %

1 Neuerdings wurde bei Epileptischen die Schwere des Schädels alsbesonderes Kennzeichen wieder hervorgehoben.