Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. 157
Betrachtung der Reihen ergiebt folgende Procentsätze, ausdenen ersichtlich ist, dass die höchsten und die geringsten beiden Verbrechern spärlich vorkommen.
Höhe.
Breite
40 Verbrecher
38 Gesunde
40 Verbrecher
3S Gesunde
(Sekgi)
71— 80 5,0 %
13,1 o/o
116—120
— °/o
2,6 %
81— 90 32,5 „
63,1 „
121—125
5,0 „
10,5 „
91—100 55,0 „
21,0 ,
126—130
27,5 „
28,8 „
101—110 7,5 „
2,6 „
131—135
32,5 „
36,0 „
111—120 2,5 „
»
136—140
35,0 „
13,1 „
— —
—
141—145
H
5,2 „
— —
—
145—150
))
2,6 „
13 Der Nasenindex zeigt bei den niedrigen Beträgen,die bei Verbrechern nur halb so oft auftreten wie bei Gesunden,
Tabelle 15.
Piemonteaen
Gesunde 43
(Sergi)
%
Verbrecher 40 I
Index
°/o
31—35
2,3
7,5
36-40
6,9
17,5
41—45
23,2
32,5
46-50
44,1
35,0
50-55
20,9
7,5
56—60
2,3
—
ebensowohl bei den höheren Beträgen von 46—55, die beiErsteren noch einmal so oft wie bei Letzteren auftreten, erheb-liche Differenzen (s. Tabelle 15).
Dagegen fand man bei den belgischen Mördern den um-gekehrten Fall, nämlich mit einem
Index von 39 bis 48 15 Mörder 12 Normale„ 49 „ 52 4 „ 11
14. Mandibula. — Bei den Verbrechern ist der Unter-kiefer stärker entwickelt als bei den Normalen, indem dasmittlere Gewicht bei Jenen 84, bei Diesen 80, bei Irren 78beträgt.
Sein Durchmesser ist bei Normalen in der Breite von99—100 wenig verschieden von dem der Verbrecher; zwischen