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1 (1894)
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156
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156 Zweiter Theil. Pathologische Anatomie und Messungen.

Bei der Betrachtung der Einzelreihen (s. Tab. 13) finden wir,dass Irre und Verbrecher zwar gleiche Maximal-Indices, nämlichein erstes Maximum von 12 und 13 und ein zweites von 10und 11 haben, die Irren aber nebenbei eine Anzahl kleinerIndices (7, 8, 9) aufweisen, die bei den Verbrechern nichtvorkommen, und Letztere wiederum eine Zahl sehr hoher Indices,16 und 17, die bei den Irren fehlen.

11. Gesicht. Der kleine Stirndurchmesser bietetbemerkenswerthe Unterschiede. Bei Verbrechern aus Piemontbeträgt er 96 mm, bei Normalen daselbst 109 im Mittel. Bei derReihenbetrachtung stehen die Beträge von 95105 bedeutend

Tabelle 14.

46 Verbrecher

60 Normale(Sergi)

Von 85 90

1

2,5 %

2

3,3 >

91 95

10

21,7

10

16,6

96-100

15

32,6

29

48,3

101105

13

28,2

17

28,3

106-110

5

10,8

2

3,3

111-115

1

2,1

116120

121125

126130

1

2,1 |

unter den Normalen, die von 106115 über den letzteren(s. Tab. 14). Ten Kate giebt den mittleren Durchmesser mit 97,6an, höher als bei den Selbstmördern, wo er 97,3 betrage, undetwas niedriger als bei Männern mit Geist (101,1). SeinMaximum = 113,7 zeigt wenig Unterschied von dem einesSelbstmörders 117,2 und des Mannes von Geist 115,1.

12. Gesichtshöhe. Die mittlere Gesichtslänge istbeim Verbrecher (~ 92) um 6 länger als beim Normalen(:= 86). Besonders in den Reihen von 98 zu 110 übertreffendie Verbrecher die Normalen, während sie in den niedrigerenZahlen zurückstehen.

Die Gesichtsbreite ist bei Beiden im Mittel fast ganzgleich, nämlich 13,3 bei Verbrechern, 13,2 bei Gesunden. Die