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1 (1894)
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154
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154 Zweiter Theil. Pathologische Anatomie und Messungen.

Orchanski fand an 24 Schädeln von Mördern aus Paris einenmittlem H.-I. von 75,3 gegenüber 72 bei Normalen.

In den Einzelreihen stellt sich bei ihm das Verhältniss so:

4 mit H.-I. von 8082,6 u. A. bei Benoit7 7975 Lemoine10 7470 Fiesehi, Achard1 68 Lacenaire.

Auch bei meinen eigenen Messungen, die ich in 2 Gruppeneintheilte, fand ich bald grössere, bald geringere Abweichungen,so dass ich mir nicht erlaube, bestimmte Schlüsse daraus zuziehen; z. B. fand ich in der Lombardei 4 Durchmesser von120 bis 136, 8 von 138 bis 152, und bloss 2 von 109 bis 119;ebenso 8 Indices von 72 bis 76, 4 von 78 bis 81 und bloss

2 von 66 bis 68; unter 9 aus der Emilia 4 von 75 bis 76,

3 von 71 und bloss 2 von 61 bis 69; im ganzen

bei 40 Verbrechern einen Index von 61 bis 81 60 Verbrecherinnen 70,4 81,1

9. Index frontalis (I. f.). Auch dieser Index zeigtkeine auffallenden Verschiedenheiten. Heger fand ihn von66,7 bis 67,8 bei den unehrlichen und 67,7 bei den ehrlichenLeuten, woraus doch kein Schluss zu ziehen ist. In den Einzel-reihen findet man folgende Yertheilung:

D

agegen:

bei 32

bei 28

I. f.

Verbrechern

Normalen

58 bis

64

8

6

65

68

13

13

67

71

10

5

72

76

1

4

60

65,2

32 Proc.

36 Proc.

66

70

40

36

72

83

16

26

75

78

4

))

(Sergi)

bei den von mir in Gemeinschaft mit Sergi angestellten Unter-suchungen. Aus letzteren Zahlen ergiebt sich aber gerade dasGegentheil von dem der Brüsseler, nämlich das häufigere Vor-kommen von hohen und das seltenere von niedrigen Indicesbei Verbrechern. Offenbar lassen solche Ergebnisse einen sichernSchluss nicht zu.