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1 (1894)
Entstehung
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153
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Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. 153

wenn auch in geringem Grade, die Indices von 78 bis 76;ferner niedriger in den Einzelstellen, gleich im Mittel die von76 bis 82 und auch im zweiten Mittel von 83 bis 87; dochum weniges höher von 87 bis 88 und von 92 bis 93.

Während die Normalen nur 1,25 Proc. bis zum Index von75 liefern, geben die Verbrecher bis 11,3 Proc. und einen Indexvon 76 bis 10,8 Proc, während die Normalen nur 3,3 Proc. geben.

Im Vergleich mit den Irren (s. Tab. 12) soll dann unter denVerbrechern eine grössere Zahl von Dolichokephalen und einegeringere von Mesokephalen sich herausstellen. Aus allen diesenAngaben lässt sich indes kein sicherer Schluss ziehen, weilein mehr oder minder grosses Kontingent von Rasseneigen-thümlichkeiten, die in Oesterreich und selbst in Deutschlandvorhanden sind, die Rechnung beeinflussen dürfte.

Auch Ten-Katb und Päwlowski fanden unter 54 Ver-brecherschädeln:

31 brachykeph., 10 mesokeph., 13 dolichokeph.und unter 35 Selbstmördern:

25 brachykeph., 2 mesokeph., 3 dolichokeph.

Corre und Akdoüin fanden in Frankreich bei MördernIndices von 72, 75, 76, 79, 83, 85.

Auch Bordier fand eine beträchtliche Mehrzahl Dolicho-kephalen bei Mördern.

8. Höhendurchmesser und Index.Obgleich Bordierauch auf das flöhenverhältniss des Schädels bei Verbrechernein grosses Gewicht legt, so finde ich doch keinen deutlichenUnterschied. Schon Heger hatte bei seinen Brüsseler Mörderneinen H.-Dm. von 130 und H.-I. von 69 angegeben, beidenen aus Lüttich H.-Dm. 133, H.-I. 73, bei denen von GentH.-Dm. 129, H.-I. 70, während bei Normalen H.-Dm. 131,H.-I. 71 seien.

Die Einzelreihen ergeben:

bei 6668 3 Mörder 6 Normale 69-70 6 4 71-72 i 7 7376 __ _ 7 _Bordier hat trotz der Wichtigkeit, die er der Sache bei-legt, einen H.-I. von 73,2, der dem normalen fast gleich ist;