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1 (1894)
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140
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140 Zweiter Theil. Pathologische Anatomie und Messungen.

rinnen zu den Gesunden wie 11 zu 29 (s. Tabelle 2). Auch hierist das Verhältniss der Minima zu denen der gesunden Frauenwie 2 zu 1 (Moeselli), nämlich 37 Procent zu 19,5 Procent bis18 Procent. Bei den höheren Kapacitäten von 1251 bis 1400gleicht sich das Verhältniss fast aus, z. B. 48 zu 51 bis 50 Pro-cent. Bei 5 Giftmischerinnen betrug die Mittelzahl 1384.

Das arithmetische Mittel, 1322, ist bei den Verbrechernetwas höher als bei den Normalen, 1310 (Nicolucci) oder 1316(Amadei und Mantegazza) .

Auch Weisbachs Zusammenstellung deutscher Ver-brecherschädel (Tabelle 3) mit denen von normalen Deutschen

Tabelle 3.

Normale Kapacitäten (216)

Verbrecherkapacität (175)

Berüchtigte

ccm

%

ccm

%

Verbrecher

10001100

10001100

2,3 1

11011150

0,4

1101-1200

2,3

11511200

1,7

12011300

15,5

1

12011300

4,0

13011400

30,8 1

4

13011450

29,5

14011500

24,9 I

4

14511600

47,6

15011600

13,2

2

16011750

14,8

1601-1700

6,8

3

17512000

3,6

17011800

3,5

20012100

0,4

18011900

19011920

0,6

ergiebt in den niedrigsten Zahlreihen ein bedeutendes Ueber-wiegen der ersteren und zwar im Verhältniss von 18 zu 6,1,während beide sich gleichkommen in den Zahlreihen von1300 bis 1600. Höher hinauf sind wiederum die Verbrecher-schädel in der Minderheit und zwar im Verhältniss von 18 zu 10.Das Mittel bei den Verbrechern = 1386 (bei den Frauen =1316) steht dem Mittel der normalen männlichen Schädel =1510 bedeutend nach. Ranke (Altbayerische Landbevölkerung)fand mehr Minima bei den Mördern als bei normalen (Ver-hältniss 25 zu 19) aber auch mehr Maximalzahlen unter ihnen(Verhältniss 28 zu 6); vielleicht infolge des endemischen Kre-tinismus.