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1 (1894)
Entstehung
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139
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Erstes Kapitel. Untersuchung von 383 Verbrecherschädeln. \ 39

sunden und bei Mördern vor; um die mittleren Normalzahlenherum (1451 bis 1550) ist der Unterschied gering, etwa 35 zu 30.

Wir haben nur zwei Fälle von Gelegenheitsverbrechern,die wir abgesondert betrachten werden; die Schädelkapacitätbeträgt bei ihnen 1355 und 1520.

Auch im arithmetischen Mittel, welches nach Calori imNormalzustande 1550 (nach Amadbi nur 1474) beträgt, sinddie Zahlen bei den Verbrechern niedriger, nämlich 1455, beiden Mördern etwas höher (1457) als bei den Dieben (1499).

Tabelle 2.

Schädel-kapacitätccm

Verbrecherinnen7o

Gesunde°/(Amadbi)

Frauen

0

(MORSELLI)

Irrsinnige

(Amadei)

10001050

0,91

---

10511100

1,72

1,82

1,1

2,50

11011150

6,89

5,45

4,6

3,54

1151-1200

12,25

10,0

4,6

3,93

12011250

20,60

10,9

9,2

8,21

12511300

25,86

10,9

20,7

13,57

1301-1350

12,25

20,0

14,0

19,63

13511400

10,34

10,9

16,1

17,49

14011450

5,17

9,09

8,0

15,35

1451-1500

3,44

6,36

5,7

10,00

15011550

5,45

6,9

3,21

15511600

5,45

5,7

1,43

16011650

1,72

1,82

2,3

1651-1700

1,07

17011750

0,91

1,1

Aus diesen Vergleichungen erhellt, dass die Schädelkapa-cität bei den Verbrechern üherhaupt geringer ist, besonders beiden Dieben, weniger bei den Mördern, und dass sie infolge desvorwiegenden Vorkommens der kleinen und des seltenern Vor-kommens der grossen Schädelräume von der normalen abweicht

Sehr kleine Schädelräume finden sich bei 50 verbreche-rischen Weibern und zwar weit häufiger als bei normalen Frauen,nämlich im "Verhältniss von 42 zu 29. Bei den etwas höherenSchädelräumen war der Unterschied gering, bei 1251 bis 1400;für die sehr grossen Bäume war das Verhältniss der Verbreche-