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Brater Theil. Uranfang des Verbrechens.
Von 200 fünf- bis neunjährigen Kindern aus den dreiersten Elementarklassen wurden uns von der Lehrerin 5 Mäd-chen als schlecht bezeichnet. Eine war eine echte Diebin, hatte«ine Medaille und Geld gestohlen und zeigte im Alter von9 Jahren eine gewölbte Stirn, Strabismus und Makrokephalie.Zwei Knaben waren heftig; einer von ihnen hatte einenstark entwickelten Unterkiefer und stammte von einer geistes-kranken Mutter.
Betrachten wir jetzt specieller die 160 Kinder der Stadt-asyle, die wir direkt und einzeln untersucht haben.
fEltern normal 64
Normal 89 ,
Ab-norm71
Onanisten 11
{Ohne körperl. Anomalien 27.Mit körperl. Anomalien 62.
JOhne körperl. Anomalien 3.\Mit körperl. Anomalien 8.
„ unbekannt 13y „ abnorm 12("Eltern normal 3
„ unbekannt 1I „ abnorm 7
Mattoid 11
(Halbirr)......\Mit körperl. Anomalien 7. }
\ „ abnorm
Eltern normal
,_, ... , . ,. . (Eltern normal 4
(Ohne korperl. Anomalien 4. , , , ._
unbekannt 2
Diebe 6.
Boshaft 43
JOhne körperl. Anomalien 1.\Mit körperl. Anomalien 5.
{Ohne körperl. Anomalien 14.Mit körperl. Anomalien 29.
52
„ unbekannt 0[ „ abnorm 4
[Eltern normal 21„ unbekannt 5„ abnorm 17
Das Erste, was in dieser Tabelle in die Augen springt,ist das ausserordentlich häufige Vorkommen sittlicher Ano-malien, die mit der Zeit verschwinden müssen.
Nicht viel weniger als die Hälfte der untersuchten Kinder,(44 Procent) zeigte Temperaments- und Charakterfehler, Zorn-muth, Müssiggang, hartnäckiges Lügen oder schlechte Gewohn-heiten (Unruhe, Zerreissen der Kleider und dergl.), weshalbsie von den Lehrerinnen als halbwahnsinnig (mattoid) angesehenund uns als solche bezeichnet wurden. Bei 17, also über10 Proceut, waren die den Verbrechern eigenen Neigungen zuDiebstahl, vorzeitiger Lüsternheit und dergl. vorhanden.
Aus dieser Zusammenstellung erhellt auch das Ueber-wiegen sowohl der krankhaften körperlichen Merkmale, als der