205gestanden. Der älteste, Reinhard Werner, stand im Spanischen Erb-folgekriege als Cornet im Regiment seines Vaters, war in den Feld-zügen von 1706 bis 1711 General=Adjutant des General=Lieutenantsvon Vietinghoff und nahm später als Dragoner=Hauptmann den Abschieder starb 1747. Der zweite Sohn, Ernst, wurde als HolländischerCornet 1712 von einem Französischen Partisan bei Denain erschossen;der dritte, Caspar Ludwig, hat in seiner Jugend auch den Holländerngedient und ist 1765 gestorben. Der vierte Sohn, Robert Lambert,starb 1727 zu Belgrad, als Hauptmann in Kaiserlichen Diensten; derfünfte Sohn (eigentlich der sechste, da der fünfte, Heinrich Adolf,wenige Tage nach der Geburt starb), Friedrich Wilhelm, war Capitänin Französischen Diensten und Deutsch=Ordensritter; er starb 1766.Der jüngste Sohn endlich, Ferdinand Engelbrecht, hat als Hauptmannim heimathlichen Kur=Pfälzischen Dienst gestanden und ist im Jahre 1755gestorben.Vier von diesen Brüdern hinterließen wiederum Söhne, von wel-chen mehrere in Kaiserlichem, Kur=Pfälzischem und Französischem Kriegs-dienst gestanden haben. Der einzige Sohn des ältesten Bruders, alsoder Vertreter des ältesten Zweiges, Otto Marquardt, geboren 1729und gestorben 1802, hat zwar in der Wiege von seinem Pathen, demregierenden Fürsten Dominicus Marquardt zu Löwenstein=Werthheim,das Patent als Cornet in dem vom Oberrheinischen Kreise als. Con-tingent aufzustellenden Markgräflich Bayreuthschen Kürassier=Regimentals Pathengeschenk erhalten, jedoch niemals den Krieger=Rock angezogen.Mit ihm erlosch dieser älteste Zweig in männlicher Linie und die vonihm hinterlassene einzige Tochter, gestorben 1835, war überhaupt dieetzte aus dieser Linie. Sie war die Mutter des Verfassers dieserBiographie, welcher dadurch seinem berühmten Ur=Ur .... Groß=Oheimim heimischen Kreise ein Denkmal und Erinnerungszeichen zu widmenbeabsichtigt. Möchte seine Absicht gelungen sein!
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