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Bei der anderen Ausführung im grofseren Saale kamen Scheinwerfer in Form von vierfeitigenPyramiden , die mit zur Bafis parallelen, ftafTelförmig über einander angebrachten Lamellen verfehen undin fchräger Axenftellung angeordnet waren, zur Verwendung.
Die mittels diefer Einrichtungen erzielte Beleuchtung war im kleineren Saale nicht vollkommenbefriedigend 307 ), liefs dagegen im grofseren Saale kaum etwas zu wünfchen übrig. Die Erhellung des
Fig. 332.Aufrifs.
Fig. 333-
Grundrifs.
Beleuchtungsanlage eines Gemäldefaales auf der Internationalen Elektrotechnifchen
Ausftellung zu Frankfurt a. M. 1891 306 ).
] /75 n. Gr.
letzteren war eine fehr gleichmäfsige und machte den Eindruck des abgeblendeten, von einem Decken-fenfter ausgeftrahlten Tageslichtes. Spiegelung der Lichtflrahlen war nicht bemerklich, aufser wenn manaus der Zeltblende hervortrat und fich den Bildern fehr näherte. Zwei in den Ecken des Saales auf-gehellte Marmorbülten kamen weniger gut zur Wirkung, als dies bei einer einheitlichen Lichtquelle derFall ift.
307 ) Urfache hiervon foll nach der Erklärung des Herrn Elßer die zum Theil ungenügende Spannung, mit welcher dieampen im kleinen Bilderfaale brennen mufften, gewefen fein. Bei den Beleuchtungsproben mit ausreichender Spannung feiendie Ergebnifle für beide Säle gleich günftig gewefen. (Siehe: Centralbl. d. Bauverw. 1891, S. 372.)