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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
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In den Sälen des Alten Mufeums zu Berlin (Fig. 296), deren Deckenfenflcr nach Tiede'% Anleitungangebracht find, kann der Befchauer, wenn nur l,oo m entfernt von der Bilderwand, diefe bis zur Höhe von2,.i7 m ohne ftörende Rückftrahlung des Lichtes fehen. Er inufs aber, um höher hinaufreichende Gemäldeüberhaupt betrachten zu können, fich ohnehin von der Biklerwand weiter entfernen. Im Abftand von2,5o m von derfelben reicht der Blick des Befchauers fchon bis zur Höhe von 3,24 m u. f. w., endlich imAbftand von 8,so m bis zur Höhe von 5,05 m , ohne dafs die von der glänzenden Oberfläche der Bilderwiedergefpiegelten Lichtftrahlen fein Auge treffen. Viel näher darf man nicht flehen, um die bis zudiefer Höhe fich erftreckenden Gemälde ohne Anftrengung iiberfehen zu können. Dagegen giebt es, fürweniger hoch hängende einzelne Bilder, immer auch nähere Standpunkte, als die in Fig. 296 angegebenen,

Fig. 297.'/im » Gr.

n

Oliere Gr onzei der Bilderzone

Aug ert-y-höhe

Querfchnitt

eines Saales

in derBilder-Galerie

des

Kunflhiflorifchen

Hofmufeums

zu Wien.

.)!,30

von denen aus man durch den Reflex gar nicht geflört ift. Es verbleibt fomit in diefem Saale nur die oberfte,ungefähr 00 cm hohe Zone der Behangfläche , bei welcher der in Rede flehende Mifsftand eintritt. Dafsderfelbe auch bei dem nach Magnus'(eher Regel angelegten Saal in ziemlich gleichem Mafse vorkommt,erhellt aus Fig. 295.

Aus beiden neben flehenden Abbildungen geht hervor, dafs man bei ähnlichenGröfsenverhältniffen von Raum und Deckenlicht, fo wie bei angemeffener Entfernungvon den Gemälden der Spiegelung entgehen kann, wenn man die Wand nicht höher,als etwa 5,o m in Fig. 296 und 5,2 in Fig. 295 über dem Fufsboden mit Bildernbehängt. Bei gröfserer Weite des Saales und entfprechend bemeffener Lichtöffnungkönnen die Gemälde höher gehängt werden.

207.

Grenzender

üehangflache.