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Wirkung, die bei gröfserer Höhe des Saales erzielt wird. Alle diefe Bedingungenmuffen bei Feftftellung der Höhe des Gemälderaumes berückfichtigt werden.Sie foll nach Magnus 5 /7 (fiehe Fig. 284, S. 224), nach Tiede ( '\n (fielie Fig. 285,S. 225) der Breite betragen, und nach englifclier Regel 266 ) fogar gleich der Breitegemacht werden. In mehreren der nachfolgenden Beifpiele ift die Höhe noch überletzteres Mafs hinaus beträchtlich gefteigert, allerdings auf Kofben der Lichtmenge.Schon defshalb mufs, gleiche Saalbreite vorausgefetzt, bei gröfserer Höhenlage desDeckenfenfters die Oeffnung deffelben entfprechend gröfser gemacht werden.
Fig. 294.'hm ■>• Gl -
Querfchnitt
eines Saales
in der
Alten Pinakothek
zu München.
Die glatte, glänzende Oberfläche der Oelgemälde wirft die Lichtftrahlen be-kanntlich unter dem gleichen Winkel zurück, unter dem fie einfallen, und wenndiefe reflectirten Lichtftrahlen in das Auge des Befchauers gelangen, fo hat er dieEmpfindung der Spiegelung und wird hierdurch an der Betrachtung des Bildes ge-hindert. Diefe Wirkung ift befonders häufig und ftörend bei den unter Glas auf-bewahrten Gemälden 20 ' 7 ). Die Spiegelung, welche in jedem Normalfchnitt zur Wand
2CÖ.Spiegelung.
266) *The heigt of thf gallery to its /ky-light fhouhi bc equal io its width** Nach Mittheilungen des Herrnt A\ Redgravc, früher am South-Kenfington Mufeum zu London, wird bei folchem Verhältnifs die Wirkung der Spiegelunvermieden, wenn zugleich (nach S. 232) die Weite des Deckenlichtes gleich der halben Saalbreite ift.
2ö7) In den grofsen englifchen Galerien find die meiften Gemälde, in anderen Mufeen die werthvollften Bilder verglast