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Bauwerkes gelegene Rotunde (fiehe Fig. 245, S. 196), die durch beide Stockwerke reicht, angeordnet.Diefer fchöne, im Grundrifs kreisrunde Hauptfaa] hat in der Höhe des Obergefchoffes eine von 20 korin-thifchen Säulen getragene, breite Galerie, ift mit einem caflettirten Kuppelgewölbe überfpannt undmit Deckenlicht erhellt. Die Rotunde bildet die Vorhalle für die Galerie der Original-Sculpturen, diefämmtliche Räume des Erdgefchoffes einnimmt. Gleich diefen waren die Zimmer und Säle des Ober-gefchoffes, das die Gemälde-Galerie umfafft, urfprünglich durchweg mit Seitenlicht erhellt, bis zuerft1869 — 71 von Tiede probeweife ein Saal mit Deckenlicht ausgeführt, fodann 1876—84 weitere 10 folcheSäle und die fämmtlichen Seitenlicht-Cabinete mit fchräg geftellten Wänden (anftatt der früheren Sc/imkei'fchen
Fig. 280.Obergefchofs.
Arch.Schhikel.
Altes Mufeum zu Berlin 242 ).
1:1000
10 8 6 4 2 0
JfH-H-fH-14-
Fig. 281.II. Obergefchofs.
Arch.
Stiller
National-Mufeum zu Stockholm 244 ).
Scherwände) von Merzenich eingerichtet wurden. Fig. 280 veranfchaulicht diefe neue Anordnung desObergefchoffes im Grundrifs.
Eine weitere Entwickelung folcher Grundrifsbildungen von Galerie-Gebäuden 198.mit Binnenhöfen findet man in dem nach Säiler's Plänen erbauten, 1866 eröffneten ^xm!National-Mufeum zu Stockholm (Fig. 281 244 ).
2i *) Nach: Builder, Bd. 55, S. 215.