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nicht durch hohe, ftark vortretende Baukörper behindert und durch Reflexe o- e -ftört werde.
Bei vielen neueren Mufeen ift die gefchloffene rechteckige Grundform miteinem oder mehreren Binnenhöfen zur Anwendung gekommen. Solche Binnenhöfemuffen aber grofs genug fein, um die nach ihnen zugekehrten Räume, die Seiten-licht haben, genügend zu erhellen. Faft alle Erdgefchofsräume find auf Seitenlichtunbedingt angewiefen und haben ftets unter den Einflüffen des in Binnenhöfen un-vermeidlichen zurückgeftrahlten Lichtes zu leiden. Für folche Sammlungsfäle desErdgefchoffes follte daher die Lage nach den Höfen zu möglichft vermieden werden.
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Mufeenmit
Binnenhöfen.
Fig. 279.
H+Ut
Palais des arts zu Lille 240 ).Arch. : Berard &? Delmas.
Im Ober^efchofs bringt diefe Anordnung keine Mifsftände hervor, da um die Höfehauptfächlich Deckenlichträume und aufserdem nur folche Gelaffe, die untergeordnetenZwecken dienen, o-elegt zu werden pflegen. Bei nicht fehr grofser Tiefe der Ge-bäudeflüo-el reicht das nur von der Aufsenfeite eingeführte Licht für die Erdgefchofs-räume aus wenn fie entsprechend hoch find. Man follte defshalb Mufeen mitBinnenhöfen nicht dreireihig, fondern nur ein- oder zweireihig anlegen. Schon beizweireihiger Anordnung ergiebt fich, wie die Beifpiele zeigen, eine Flügeltiefe vonmindeftens 17 m , einfchl. der Mauerdicken.
240) Nach: La femaine des conflr., Jahrg. 16, S. 494.