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gebildet worden 180 ). Sein Nachfolger, König Friedrich I, unter dem die Anordnung einer »Kunftkammer<erfolgte, vermehrte die Sammlungen durch Münzen, Friedrich Wilhelm I. durch Handzeichnungen undKupferfliche, Friedrich der Große durcli zahlreiche und werthvolle Sculpturen. Friedrich Wilhelm III.,dem die bedeutendste Erweiterung der Gemälde-Galerie zu danken ifl, liefs zur Aufnahme der vereinigtenund neu geordneten Kunflfammlungen das »Alte Mufeum« am Luftgarten erbauen. Von König FriedrichWilhelm IV., als deffen im Wefentlichen felbftändige Schöpfungen die Sammlungen des ägyptifchenMufeums und der Gypsabgüffe gelten können , rührt der grofsartige Gedanke her, den ganzen hinter demAlten Mufeum liegenden nördlichen Theil der Spree-Infel Cöln zu einem der Kunft und der Alterthums-kunde geweihten Bezirke zu beftimmen und mit entfprechenden Monumentalbauten, fo wie gärtnerifchenSchmuckanlagen und Bildwerken auszuftatten. Behufs Verwirklichung diefes Gedankens wurde unter ihm
Fig. 240.
Unterer Saal.
Fig. 241.
1693—1724 von Hildebrand
für
Prinz Eugen erbaut.
Belvedere zu Wien 1S1 ).
Grundriis.
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das »Neue Mufeum«, unter König Wilhelm I. die »National-Galerie« erbaut, und die Errichtung von dreiweiteren, mit diefen Bauwerken in Verbindung zu bringenden Mufeen auf der Spree-Infel fteht bevor.
Die Entftehung der Wiener Sammlungen reicht zum Theile bis zum Anfang des XVI. Jahrhunderteszurück. Manche Stücke der K. K. Gemälde-Galerie wurden fchon von den Kaifern Maximilian I. undRudolf II. erworben 182 ). Erzherzog Leopold Wilhelm trug während feiner Statthalterfchaft in den Nieder-landen wefentlich zur Vermehrung der Sammlung bei, welche durch Carl VI. ftetig vergröfsert, unterMaria Thereßa hauptfächlich mit den grofsen Rubens bereichert, durch Jofef II. mit den Bildern lammt-
1*0) Siehe: Berlin und feine Bauten. Berlin 1877. S. 151.
' sl ) Facf.-Repr. nach: Baufchatz. Wien o. J. Bd. I, Bl. 25 u. 36. (Entnommen aus: Kleiner. Palais des PrinzenEugen von Savoyen. Augsburg 1738.)
IM) Siehe: Winkler, E. Technischer Führer durch Wien. Wien 1873. Bd. II, S. 1.
132.Wien.