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Derfelbe bietet Platz für 180 Lefende; die Erhellung erfolgt durch Seiten- und Deckenlicht. An denWänden ift in vertieften Schränken die Handbibliothek (die am meiden gelefenen Werke) aufgeteilt, welcheca. 12000 Bände umfafft. Die darüber befindliche, teppichartig bemalte Wandfläche foll durch Freskengefchmückt werden. Die breite, durch Stichkappen unterbrochene Hohlkehle, welche das grofse Decken-
Fig. 189.
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Querfchnitt der Univerfitäts-Bibliothek zu Wien 125 ).
licht umrahmt, ift durch in Wachsfarben ausgeführte Zwickelflguren, die Künfte und Wiffenfchaften dar-stellend, geziert, unter denen fich Portrait-Medaillons hervorragender Vertreter derfelben befinden.
e) Der Lefefaal der Univerfitäts-Bibliothek zu Wien (Fig. 188 u. 189 125 ) zeigteine durch die Einreihung der Bibliothek in das Univerfitätsgebäude 126 ) gebundeneAnordnung, namentlich bezüglich der Zugänge und Nebenräume.
1 - ,i ) Siehe die beiden Grundriffe deffelben in Theil IV, Halbband 6, Heft 2 (Fig. 39 u. 40, S. 48 u. 49) diefes »Handbuches».
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