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Fig. 1S7. im Tambour der Kuppel angebracht find, und durch ein central
co angeordnetes Deckenlicht von 12,00 m Durchmefler.
Y) Der Lefefaal der Bibliotheque Ste.-Gencvievezu Paris (Fig. 184 u. 185 123 ) ift eine zweifchiffigeAnlage, deren Raumwirkung fchön und harmonifch ift.
Diefer Saal enthält bei 1780 1 m Bodenfläche an feinenLefetifchen A 420 Sitze; er ift in der Mitte durch 18 eiferneFreiftützen und zwifchen diefelben geftellte, 2,50 m hohe Bücher-gerüfte getheilt; dadurch wird die Ueberficht vom Platze B desAuffichtsbeamten aus erfchwert. Die Decke des Saales ruht aufgufseifernen Bogen, welche von den eben erwähnten Freiftützengetragen werden. Die Wände find auf 5,00 m Höhe mit Büchernbeftellt; in 2,50 m Höhe läuft eine an der fchmalften Stelle43cm breite Galerie herum; hinter derfelben find zwifchen denWiderlagern der Aufsenmauern kleine Räume entftanden, welchegleichfalls zur Aufhellung von Büchergerüften benutzt find; die-^ felben find mangelhaft beleuchtet. Schranken fchliefsen dasPublicum von der Benutzung der auf den Gerüften befindlichenBücher ab. Die Stellung des Auffichtsbeamten, fo wie derKatalogtifche ift aus Fig. 184 erfichtlich. Im Saal find100 000 Bände aufgeteilt; er wird durch hohes Seitenlichterhellt.
8) Aus der Reihe der Univerfitäts-Bibliothekenfei zunächft der Lefefaal derjenigen zu Budapeft in Fig. 186 u. 187 121 ) vor-geführt.
Lefefaal der Univerfitäts-Bibliothek zuBudapeft. — Vöoo n. Gr.Arch. : Szkahiitzky £° Koch.
Fig. 188.
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Univerfitäts-Bibliothek zu Wien. — I. Obergefchofs 125 ).Arch. : v. Ferßel.
123 ) Facf.-Repr. nach: Allg. Bauz. 1852, ßl. 472 u. 473.! 24) Nach: Allg. Bauz. 1880, Bl. 26, 28.»25) Nach: Allg. Bauz. 18S4, Bl. 36.