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Für den Betrieb einer geordneten Bibliothek ift es nahezu uneriäfslich, dafsdie einzelnen Tifchplätze numerirt find. Beim Verlangen eines Buches mufs diePlatznummer auf dem Beftellzettel angegeben werden.
Fig. 162 zeigt die Lcfetifche im Lefefaal der Bibliotheque nationale zu Paris.
Fig. 163.
Fig. 164.
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Lefetifche im Lefefaal des Britifh Mufeum zu Londc
Auf jedem Platze find unterhalb der Mittelleifte über der Tifchplatte Aushöhlungen a für ein Tinten-fafs vorhanden; letzteres tritt auf der anderen Seite vor. Für je vier Plätze dient eine gemeinfame Feder-fchwinge b. Jeder Sitzplatz ift unter der Tifchplatte durch eine fefte Querwand abgetheilt; an diefer find
Knöpfe c zum Aufhängen der Hüte ange-■pj j^- bracht. Die unter den Tifchen ange-
brachten Warmwaflerrohre d dienen zumAuffetzen und Erwärmen der Füfse.
Die Lefetifche im Lefefaalder Bibliothek des Britifh Mufeumzu London find in Fig. 163 bis166 dargeftellt.
Damit gegenüber fitzende Lefer ein-ander nicht flören, bezw. einander nicht indas Geficht fehen, ift bei den in Fig. 163veranfehaulichten Lefetifchen in der Längen-axe eine aufrechte Schranke errichtet. Ausder letzteren läfft fich über jedem Platzerechts vom Schreibzeug ein Lefepult heraus-klappen; fobald letzteres nicht mehr noth-wendig ift, kann man feine Theile leicht ineinander klappen und das Ganze wieder zu-rücklegen (Fig. 165). Eine eiferne Thür /,durch zwei Gelenkbänder gebrochen, iftin die Trcnnungsfchranke S eingehängt;an ihrer äufseren Hälfte (d. h. an der-jenigen, die nur an einer Seite Bänder be-fitzt) befindet fich dicht bei der Gelenk-ftelle eine Zahnreihe h (fiehe auch Fig. i66\für eine Strebe g. Letztere hält einBrett b von der Gröfse der ganzen eifernen Verfchlufsthür / zur Aufnahme der Bücher; daffelbe ift inzwei Gelenkbändern an der Oberkante der äufseren Flälfte der Thür t befeftigt und trägt an feinemunteren Ende ebenfalls in zwei Gelenkbändern einen Verlängerungstheil r, welcher, auf das Hauptbrett
Einzelheiten zu Fig. 163.