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Gebäude für Sammlungen und Ausstellungen
Entstehung
Seite
114
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ii4

Lefefaal in der

Sitzlänge

Der Tifchplatten

Tiefe Höhe(einfeitig)

Höheder

Stuhl fitze

Bibliothek des Britifh Mufeum zu London

Bibliotheque nationale zu Paris.....

Bibliotheque Ste.-Genevieve zu Paris ....Grofsherzogl. Bibliothek zu Karlsruhe . . .Univerfitäts-Bibliothek zu Leyden ....

Bibliotheque Royale zu Brüffel......

Univerfitäts-Bibliothek zu Göttingen ....Univerfitäts-Bibliothek zu Halle.....

1,27

1,000,681,051,00

1,0(11,001,00

0,620,66

0,7.-,0,66

0,7>0,900,0 20,02

0,76

0,780,750,7 S0,780,700,78

0,45

0,400,470,45

0,400,400,47

M c

t c r

kann. Erfahrungsgemäfs hat man alsdann bei fchmalen Lefetifchen den Abftandderfelben von Mitte zu Mitte nicht unter 3,2o m , bei breiteren Tifchen nicht unter3,35 m zu wählen; kann man die Abmeffungen reichlicher wählen, fo gehe man imerften Falle bis 3,so m und im zweiten bis 3,50 ni .

Zur Abgrenzung der einander gegenüber liegenden Arbeitsplätze ift eineTheilung des Lefetifches in der Längenrichtung erwünfeht. In den meiden Fällenift eine kräftige, etwa 10 bis 12 cm über die Tifchplatte vorfpringende und profilirteLeifte für ausreichend erachtet worden; bisweilen ift eine förmliche Schranke von50 bis 60 cm Höhe errichtet worden, durch welche das Sehen auf den gegenüberliegenden Platz verhindert wird, die aber auch zum Anlehnen von Büchern etc.benutzt werden kann. Die Ueberficht über die Lcfetifchc wird dadurch erfchwert.

Im Lefefaal der neuen Univerfitäts-Bibliothek zu Leipzig wurde diefe Schrankeauch dazu benutzt, um an derfelben zwifchen je zwei Lefeplätzen eine Lampe fürAbendbeleuchtung anzubringen.

Die vorhin erwähnte Zwifchcnleifte wird in der Regel zum Anbringen derTintenfäffer benutzt; auch profilirt man fie in folchcr Weife, dafs fie im unterftenTheile zum Auflegen von Federn, Bleiftiften und anderem Schreibzeug dienen kann.Die Anwendung lofer Tintenfäffer, wie z. B. im Lefefaal der Bibliotheque nationalezu Paris, kann leicht zu Befleckungen der Bücher und Tifche Veranlaffung geben.Aus diefem Grunde vermeidet man es wohl auch, die in den Zwifchenleiften ein-gefetzten Tintenfäffer fo einzurichten,

dafs fie von oben herausgenommen Fl £- l62 -

werden können; beffer erfolgt derenEinftellen von unten.

Die Tifchplatten werden meift mitLeder (Bibliothek des Briti/Ji Mufeumzu London), Tuch oder Wachstuchüberzogen; faft ausfchliefslich wirdfchwarzes Material gewählt. Seltenerwird ein folcher Ueberzug durch fchwar-zen Oelfarbenanftrich [Bibliotheque na-tionale zu Paris) erfetzt; Tifchplattenaus fchwarz gebeiztem Eichenholz (Uni-verfitäts-Bibliothek ZU Halle) folleil fich Lefetifcb im Lefefaal der Bibliotheque nationalebewährt haben. zu Paris.