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Axenweiten von mehr als 3,o m gewählt und ift hierbei fogar bis zu 4,o »> und dar-über gegangen.
In verschiedenen ausgeführten Bibliothekgebäuden find naehtlehende Axenweiten der Büchergerüftezu finden:
Bibliothek des New record efficc zu London....... [,-,-i »',
Univerfitäts-Bibliothek zu Greifswald........ ca. 2,oo '",
Univerfitäts-Bibliothek zu Kiel.......... ca. 2>oo "'i
Stadtbibliothek zu Frankfurt a. M............ 2,o:> m,
Bibliothek der Technifchen Hochfchule zu Darmftadt .... 2,oo '".
Univerfitäts-Bibliothek zu Halle............ 2,10 '",
Herzogl. Bibliothek zu Wolfenbüttel.......... 2,io '",
Erweiterungsbau der Bibliothek des Briti/h Mufeum zu London . 2,44 m ,
Königl. öffentliche Bibliothek zu Stuttgart........ 2,70 '",
Valliano 'fehe Bibliothek zu Athen......... ca. 2,80 "',
Bibliotheque nationale zu l'aris............ 8,00 u. ;>,üi i",
Univerfitäts-Bibliothek zu Göttingen.......... 8,io u. 4,80 m ,
Univerfitäts-Bibliothek zu Leipzig......... ca. 4,00 '"•
Fig. 88.
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Fig. 89.
Fig. 90.
Fig. 91.
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Es wurde bereits im vorhergehenden Artikel gefagt, dafs bei feitlich erhelltenBüchermagazinen für die Stellung der Fenfter die Axenweite der Büchergerüfte mafs-gebend fein folle. Hiervon ausgehend würde fich eine naturgemäfse Anordnung in derWeife ergeben, dafs man die Axenentfcrnung der Fenfter der Axenweite der Bücher-gerüfte gleich macht (Fig. 88 u. 90); die letzteren werden alsdann auf die Fenfter-pfciler geftellt, und das durch die Fenfter einfallende Licht erhellt in ausgiebigfterWeife die Änfichtsflächen der Buchreihen,
Eine folche Fenfterftellung ift indefs nur dann zu empfehlen, wenn die Axen-weite der Büchergerüfte mehr als 2,7a ln beträgt; bei kleineren Axenweiten würdenfich zu fchmale Fenfter ergeben. In folchen Fällen empfiehlt fich die Anordnungder Büchergerüfte und Fenfter nach Fig. 89 u. 91.
In einigen Bücherrriagazinen (z. B. zum Theile in denjenigen der Königl.Bibliothek zu Stuttgart) hat man bei der Anordnung der Fenfter auf die Stellungder Büchergerüfte gar keine Rückficht genommen. Für Bücherfäle, die im Wefent-lichen durch Deckenlicht erhellt werden, ift eine folche Rückfichtnahme auch nichtnothwendig.
Büchergerüfte, die auf die Fenfterpfeiler fallen, können entweder dicht an die-felben geftellt werden, oder man läfft an der Fenfterwand einen Gang frei (Fig. 8911. 91; fiehe auch Fig. 71, S. 65), was für den Verkehr im Büchermagazin und dieBeleuchtung fehr günftig ift, die Raumausnutzung hingegen fchmälert. Ein folchcr